Isolationshaft, aber als Adjektiv

Es sind nun rund zwei Jahre seit der Trennung (oder sind es schon drei? Oder vier? Ich hab’s ver­ges­sen). Und die Isolation wird kon­ti­nu­ier­lich selbst­ver­stär­kend. Social Network im RL? Gibt’s das noch? Im Off könn­te Don Henley „The Boys of Summer” lau­fen. Immerwährend.

Nobody on the road,
Nobody on the beach

Nobody’s on the reach. Naja, außer ein paar Kollegen oder der Rest der Familie. Who cares!? Das Network hängt mit sei­de­nen Fäden an den unver­meid­li­chen Eckpunkten des Lebens. Gerade genug um nicht unterzugehen.

The sun goes down alone

Doch. Das Alleisein ist toll. Einfach ich sein. Keine Verantwortung für Anybody. Ich gehe allei­ne unter. Soziale Kontakte? Schon lan­ge fort. Neue Möglichkeiten? Außer Reichweite. Don Henley hat aber nicht bei allem recht. Über Dich bin ich schon lan­ge hinweg. 

Don’t look back, you can never look back 

Immer wei­ter nach vorn. Auf empty streets. Sehnsucht nach hin­ten gibt es nur an den ein­sa­men Tagen. Nicht nach Dir. Nach dem Leben davor. Nach dem Leben, das vor mir liegt.

Those days are gone fore­ver
I should just let them go 

Über Dich bin ich längst hin­weg. Das Alleinsein ist gut. Die Einsamkeit zehrt. Sind es nun zwei oder vier Jahre? Wer weiß das schon so genau. 

After the boys of sum­mer have gone

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