Frühling

Frühling lässt sein grau­es Band
wie­der flat­tern durch die Luft
als ein wohl­be­kann­ter Duft
den Weg in mei­ne Nase fand.

Eine Weile schon, ich träum­te davon
Der Frühling sol­le kom­men müssen.
Statt Harfen, ich hör­te ein Glockenton.
Der Frühling war’s nicht, das Christkindlein schon
Und es roch nach Äpfeln und Nüssen.

Frei nach Eduard Mörike (1804–1875) und Anna Ritter (1865–1921)

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