Wie so manches Bild entsteht...

Womöglich ent­zau­be­re ich damit ein wenig das Foto mit dem Herbstblatt (Autumn Leaf), aber ich möch­te demons­trie­ren, dass häu­fig nicht unbe­dingt ein auf­wen­di­ges und kost­spie­li­ges Studio-Set benö­tigt wird, um eini­ger­ma­ßen ein­drucks­vol­le Fotos zu machen.

Man neh­me:

  • ein far­ben­fro­hes Herbstblatt,
  • eine han­dels­üb­li­che Schreibtischlampe,
  • eine Tageslichtbirne,
  • eine Wäscheklammer oder Werkzeugklemme,
  • einen schwar­zen (oder auch anders­far­bi­gen) Hintergrund. (Hier ein Computer-Bildschirm),
  • und natür­lich eine Kamera.
Das Licht beleuch­tet hier­bei das Blatt von oben-hin­ten, damit die Struktur des Blattes her­vor­ge­ho­ben wird und etwas das „Leuchten” der Ränder hervorruft.
Der Rest ist ein wenig tüf­teln mit der Bildschärfe und dem Bildausschnitt und
– KNIPPS –
In der Nachbearbeitung dann ledig­lich den Weißabgleich kor­ri­gie­ren, die Kontraste etwas anhe­ben und nachschärfen.
Fertig!
Das kommt eben dabei raus, wenn man (aus­nahms­wei­se!) sonst nichts zu tun hat. Mir ist eben nie sel­ten lang­wei­lig.

Kommentare

  • ...was heißt hier....sonst nix zu tun?
    gleich schwin­ge ich das Nudelholz.... 😉
    nee das Bild ist echt total schön, aber ver­rät man denn tat­säch­lich die heim­li­chen Tricks?