Ist das der Beginn des Cyber-Wars?

Ich würde es machen, gebe aber zu, dass ich zuviel Schiss hätte in die Strafverfolgung zu geraten. Wäre ich noch Student und alleinstehend, ich würde versuchen einen Wikileaks-Mirror aufzusetzen.
Mittlerweile sind es um die 750 (siehe u.a. bei Heise – Telepolis).
Das Prinzip ist auch „Offline“ keine unbekanntes: Verteile die brisante Information möglichst weitgestreut, sodass es den Ermittlungsbehörden fast unmöglich ist diese zu beseitigen.

Ich unterstütze das voll und ganz. Natürlich kann niemand, der nicht involviert ist sagen, wie sicher und echt die Informationen bei Wikileaks wirklich sind, doch der Aufwand, der hier gegen Julian Assange betrieben wird, spricht Bände.

Und mir erscheint es, als wolle man an ihm ein Exempel statuieren. Doch ich bin überzeugt, dass Assange in der Netzwelt bereits zuviel positives Echo hat, als dass es ihm entzogen werden könnte. Die Vergewaltigungsvorwürfe mögen am Ende sogar „offiziell“ bestätigt werden. Dennoch glaube ich, dass man dies durchaus von den Bestrebungen im Wikileaksprojekt trennen kann.

Ich denke, dass man ihn mit einer Verurteilung oder sogar mit seinem Ableben (ich will gar nicht mutmaßen, was passieren könnte), Assange nur zum Märtyrer macht.

Ich würde sogar mutmaßen, dass wir hier in ein neues Zeitalter geraten sind, in welchen den Großmächten langsam aber sicher die alleinige Informations- und Geheimhaltungsmacht entzogen wird.

Ist das der Beginn des Information-Cyber-War schlechthin?

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