Pix und Poxi

Jetzt mal im Ernst.

Dieser Verpixel-Quatsch bei StreetView ist doch ein Schuß durch die Socke. Glauben die­se Menschen wirk­lich, dass die­se ver­schmier­ten Hausfassaden die Privatsphäre oder was auch immer schützen?
Haben wir nicht auch schon als Kinder lie­ber das gemacht, was ver­bo­ten war?

Angenommen StreetView wür­de es Einbrechern erleich­tern die Lokalität aus­zu­spio­nie­ren. Mag sein. Bestimmt.
Wäre dann nicht das ver­pi­xel­te Haus inter­es­san­ter? Was hat der Mensch dahin­ter zu verbergen?
Gibt’s da viel­leicht eher was zu holen?

Ja, Privatsphäre schüt­zen ist gut. Jeder soll selbst bestim­men kön­nen, was mit per­so­nen­ge­bun­de­nen oder inti­men Daten bzw. Informationen geschieht. Doch die meis­ten Verpixel-Spinner sind doch die­je­ni­gen, die wahr­schein­lich kei­nen Plan von der gan­zen Materie haben, sowie­so das Internet und digi­ta­le Medien für Teufelszeug hal­ten oder schlicht­weg dumm sind.
Und die Trittbrettfahrer und Mitschwimmer in der Nachbarschaft machen da auch mit und am Ende fah­ren wir vir­tu­ell im Pixelmatsch spa­zie­ren. Very Blurry!!
Wahrscheinlich sind es die­je­ni­gen, die am meis­ten dage­gen argu­men­tie­ren und dann im Haus und auf der Straße jedem von sei­nen Leiden und ‑schaf­ten erzählen.
Und das sind die ers­ten, die for­dern, dass Avatare und Profilbilder in sozia­len Netzwerken die ech­ten Personen zei­gen und mit Klarnamen bekannt sind.

Im wahrs­ten Sinne des Wortes klein­ka­riert. Spießer und Spalter, die den Schuss noch nicht gehört haben. Menschen die gemein­sam in ein Horn bla­sen, das sie gar nicht zu spie­len in der Lage sind.
Mangelnde Medienkompetenz besitzend.

Mich nervt das alles ziem­lich an, dass sol­che Menschen meist auch die grö­ße­re Aufmerksamkeit bekommen.
Und am Ende sind wir die Spinner.

Doch am Ende kommt es sowie­so, wie es kom­men muss.
Dann fal­len auch die letz­ten Pixelhüllen von den Fassaden des Spießbürgertums und dann wer­den auch DIE es ein­fach nur cool finden.

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