10 Vorsätze

Ich habe nun ange­fan­gen eine Liste von Vorsätzen für die nun bald kom­men­den 10 Jahre aufzustellen.
Vorsatz ist jedoch in bestimm­ten Fällen straf­bar, des­halb bin ich nicht sicher, ob ich das alles ein- und durch­hal­ten wer­de. Daher ist der ers­te Vorsatz vor den Vorsätzen, also qua­si das Vorwort der Vorsätze, also eine Art Vor-Vorsatz vor allen ande­ren Vorsätzen, also die­ser Vorsatz ist...

Mist, jetzt hab’ ich ihn vergessen.

Achso. Der ers­te Vorsatz ist, dass ich die Liste der Vorsätze im Laufe der Zeit belie­big anpas­sen und ver­än­dern darf. Damit bin ich immer im grü­nen Bereich. Ist doch nicht schlecht, oder?!
Machen doch IT-Projektleiter ähn­lich. Der Projektplan wird im Laufe des Projekts immer wie­der ange­passt, damit man am Ende des Projekts sagen kann „man sei im Plan”.
Aber das nur am Rande.

Na, mei­ne ers­ten 10 Vorsätze auf der Liste sind — ohne beson­de­re Priorität oder Sortierung — wie folgt

  1. Wieder mehr lesen. Also Bücher. Offline. Im Ernst.
  2. Jeden Tag ein Foto. Mindestens. Mit belie­bi­gem Photonensammler. Hauptsache Foto. Aber das ist nicht soo schwer einzuhalten.
  3. Wieder zeich­nen. Jeden Tag wenigs­tens 10 bis 15 Minuten. Das fällt mir am schwers­ten, da schon oft vorgenommen.
  4. Wieder mehr schrei­ben. Ist nun schon zu lan­ge her. Also nicht blog­gen, son­dern so hoch­ge­sto­che­nen Kram. Echte Prosa. Oder so.
  5. Den Job umkrem­peln. Ja, da wird’s Zeit was zu tun. Wie? Ist noch eine gute Frage.
  6. Ordnung in vie­le Dinge brin­gen. Ist sehr all­ge­mein, doch ist das doch trotz­dem ein guter Vorsatz, oder nicht!?
  7. Kunst machen. Ja. Wirklich. Wenn mir was ein­fällt. Analog oder Digital. Das ist egal.
  8. Mehr Fotografieren. Ja. Noch mehr. Viel mehr. Auch mal ein rich­ti­ges Projekt. Eine Fotoserie.
  9. Endlich ein Buch schrei­ben. Wobei, das mit Abstand die schwie­rigs­te Aufgabe sein wird. Aber sind ja 10 Jahre, da soll­te sowas mach­bar sein.
  10. Mal irgend­was ganz Neues machen. Was? Keine Ahnung. Aber bestimmt nicht Nordic Walking oder so’n Scheiß. Aber irgend­was halt.

Soweit erst­mal. Sind pro­fa­ne Dinge, aber ich glau­be, das ist es was das Menschenleben bestimmt. Die Profanität. Oder heißt es Profanheit? Profanes. Glaub’ ich. Egal.
Es sind die schein­bar belang­lo­sen Sachen, die einen Menschen aus­ma­chen. Nicht die gro­ßen, spek­ta­ku­lä­ren, welt­be­we­gen­den Dinge.
Naja, die auch, aber die Kleinen halt auch.
Und des­halb fan­ge ich damit an. Bzw. mache ein biss­chen damit wei­ter. Nur bes­ser. Oder mehr. Wie auch immer.

Wird auf jeden Fall fort­ge­setzt. Die Großen Sachen kom­men dann auch dazu.

Bloggen will ich auch wie­der mehr. Nur fällt mir halt nicht immer was ein.
Außer so Belangloses, wie das hier.
Yada yada yada, eben.

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