Die Welt im Umbruch?

Viele Science-Fiction-Autoren des 19. und 20. Jahrhundert haben in ihren Visionen einige Szenarien einer Zukunft der Menschheit thematisiert. Und so manche vermeintliche Fiktion sehen wir heute vor uns.
Sieht man alleine die westlichen Medien und ihre Schlagzeilen könnte man glauben, die Welt stehe am Abgrund. Finanzkrise, neue Anzeichen eines kalten Krieges, Klimawandel, bevorstehende Energiekrise. Wo soll man da aufhören?
Nicht dass ich mich wundern würde. Oder entsetzt bin. Nein.
Eher enttäuscht. Ich hatte vor einiger Zeit das Empfinden, der Mensch könnte sich bessern. Doch glaube ich nun fast, es wird eher noch schlimmer.
Nein, noch resigniere ich nicht davor, denn es war schon oft schlimm auf der Welt. Und der Mensch hatte es oft geschafft, solche Krisen zu meistern. (Oder hatte er einfach nur verdammtes Glück?)
Doch schmälern all die Ereignisse auf der Welt meine Zuversicht erheblich.
Die Fiktionen der SF-Autoren des 21. Jahrhunderts, die dem Menschen eine hochkulturelle und -technisierte Zukunft prophezeien und in denen es der Mensch tatsächlich geschafft hat seinen Planeten zu verlassen um den Weltraum zu bereisen, werden weniger.
Wenn der Mensch seine Heimat verlassen muss, dann weil diese nicht mehr lebenswert ist und kurz vor dem Kollaps steht. Oder aber er konnte die Welt nicht verlassen und siecht in den Trümmern der Zivilisation dahin und Fortschritt und Wohlstand sind allenfalls vage Träume, die die Menschen früher einmal hatten.
Was die Zukunft bringt weiß man nicht.
Doch empfehle ich, einen Blick auf die Fantasien mancher Menschen zu werfen, die versuchen die Jahre vor uns zu erkennen.
Schon oft genug, haben sich diese „Hirngespinste“ bewahrheitet. Und vielleicht können wir daraus sogar etwas lernen.
Doch man muss bereit dazu sein.

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