Wolfgangs ganz private Windmühlenschlacht

Vielleicht soll­te sich unser Innenminister Wolfgang Schäuble hin­sicht­lich jüngs­ter Forderungen zur Terrorabwehr in Europa
ein­mal mit Chinas Innenpolitikern an einen Tisch set­zen, denn die haben bereits eini­ge Übung im Sperren von Webseiten.
Gemeinsam könn­te man hier neue Strategien ent­wi­ckeln, wie man den Zugang zu Websites im Internet noch effi­zi­en­ter sper­ren bzw. ver­hin­dern kann.
Wenn er dabei eine all­um­fas­sen­de Lösung fin­det, die in trotz der dezen­tra­len Organisation des Internets funk­tio­niert, soll­te er umge­hend ein Patent anmelden.
Wahrscheinlich fin­det er aber eher das Perpetuum Mobile.

Achja: mag sein, daß man klei­nen Bombenbastlern und Fans der Pyro- und Waffentechnik hier­zu­lan­de bei­kom­men kann, doch ist es doch eher unwahr­schein­lich, daß sich ein ernst­haf­tes Terrornetzwerk davon beein­dru­cken läßt. Und vor allem — will unser heiß­ge­lieb­ter Bundes-Innentrojaner Wolfgang denn alle Webseiten und Newsfeeds per­sön­lich auf poten­ti­ell faden­schei­ni­ge Inhalte überprüfen?
Vorausgesetzt er kann die sicher ver­schlüs­sel­ten Informationen über­haupt lesen.
Viel Spaß beim Windmühlenjagen Senor Wolfgang „Don Quijote” Schäuble.

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