Milchmädchen: Politik + Denken = Glückssache

Beim Klimaschutz geht es dem liebs­ten Spielzeug der Deutschen immer mehr an den Kragen.
Nun plä­die­ren Vertreter der CSU sogar für die voll­stän­di­ge Abschaffung des kon­ven­ti­el­len Autos mit Verbrennungmotor.
Und dabei lese ich immer Hybrid- oder Wasserstoff-Motor!?
Wie so oft zeigt mir die Diskussion um Klimaschutz und Auto wie­der nur eins. Man traut sich nicht an den größ­ten CO2-Ausstoßer über­haupt: die Industrie und der inter­na­tio­na­le Flugverkehr.
Ganz klar, man bangt um die poten­ti­ell dar­aus resul­tie­ren­de Erhöhung der Arbeitslosenzahlen und mög­li­cher­wei­se auch um mög­li­che Abwanderung von Unternehmen ins Ausland.
Da hackt man lie­ber auf dem Auto rum und ver­hängt am bes­ten noch höhe­re Steuern auf kon­ven­tio­nel­le Autos. Alles in allem badet dies der Autofahrer und Steuerzahler aus.

Doch mal ehr­lich, mit­den­ken ist bei Politikern ja nie son­der­lich hip und vor allem Glückssache.
Daher an alle, die ein biss­chen Grips im Kopf erhal­ten konn­ten, die Preisfragen:

  1. Woher kommt eigent­lich der Strom für Hybrid- und Elektrofahrzeuge?
  2. Wasserstoff wächst auch nicht auf Bäumen. Also, wie wird Wasserstoff für die Motoren pro­du­ziert?

Für alles, ins­beo­son­de­re die „Produktion” von Wasserstoff, benö­tigt man Energie, d.h. man treibt den Teufel mit dem Belzebub aus.
Aber was soll’s. Im Jahr 2020, das laut CSU für die Umsetzung eines ent­spre­chen­den Verbots ange­peilt wird, wären die Befürworter die­ser Maßnahmen sicher längst nicht mehr poli­tisch aktiv. Daher ist kurz­fris­tig „den­ken” ein­fach praktischer.
Und legis­la­tur­pe­ri­oden- und genera­ti­ons­über­grei­fen­de Politik wäre zwar gera­de was Klimaschutz angeht mehr als erfor­der­lich, doch für unse­re Redenschwinger im Kabinett ein­fach zu inno­va­tiv. Da macht der Kreislauf bei der Hirnversorgung nicht mit. Das ist denen zu hoch.
Wahrscheinlich glaubt man dies­be­züg­lich sogar, das Klima-Kind sei eh bereits in den Brunnen gefal­len und wird sowie­so ertrin­ken, also was soll man sich da noch groß anstren­gen. Damit aber irgend­wer beru­higt wird, muß man wenigs­tens so tun, als wür­de man sich um das Thema küm­mern. Da geht man dann lie­ber den Weg des gerings­ten Widerstands.

Klar ist, daß etwas getan wer­den muß, doch bit­te­schön all­um­fas­send und nach­hal­tig. Einfach mal das Auto ver­bie­ten und damit per Gesetz den Innovationsdruck erhö­hen, läßt den Schuß eher nach hin­ten los­ge­hen, aber den hören Politiker sowie­so nicht.

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