Das Niveau weggepustet

Anscheinend wur­den mit dem Sturm „Kyrill” nicht nur Bäume ent­wur­zelt, Häuser abge­deckt, Menschen erschla­gen, Züge gestoppt und Schiffe ver­senkt, son­dern auch in der deut­schen Presse das Niveau vom Winde verweht.

Nun ist in man­chen Schlagzeilen schon vom „Killersturm” die Rede. (Obwohl es sich im Beispiel nicht um einen Vertreter des Boulevard handelt!)
Genaugenommen waren es in Deutschland „nur” zehn Menschen, die lei­der den Sturm nicht lebend über­stan­den. Bei ande­ren Stürmen hat­te man schon mehr Opfer zu bekla­gen. Hier ein paar Beispiele:

  • 1756 — Sturmflut an der Unterelbe: 62 Tote.
  • 1962 — Hamburger Sturmflut: 300 Tote
  • 1990 — Wiebke: 35 Tote
  • 1999 — Lothar: allei­ne in Baden-Würtemberg ca. 13 Tote und eini­ge Opfer mehr bei den Aufräumarbeiten

Also mal im Ernst, wer ist nun der Killersturm?

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