Ene, mene, Beck

Dass Politiker auch nur Menschen sind — ja, wirk­lich! nicht gewußt? — bewies wie­der Rheinland-Pfalz’ Ministerpräsident Kurt Beck und reiht sich, aus öffent­li­cher Sicht, in die Riege der Fettnäpfchentreter der Nation.
Neben Wolfgang „Stinkefinger” Clement, Ex-Wirtschaftssenator Peter „Schampus” Gloystein sowie Alt-Eier-Kanzler Helmut Kohl und sicher eini­gen ande­ren sieht jedoch Beck noch ver­hält­nis­mä­ßig gut aus. (Quelle Bilder: Spiegel Online)
Denn mal ehr­lich, wer wür­de nach Beschimpfungen von einem Herrn wie die­sem nicht ent­spre­chend reagieren?

Und so „instinkt­los”, wie man­che behaup­ten, scheint Becks ver­ba­le Verteidigung nicht gewe­sen zu sein, denn lt. Meldung scheint der „gam­me­lig” aus­se­hen­de „Hartzer” bereit­wil­lig dem Vorschlag des Ministerpräsidenten zu fol­gen. Womöglich ergat­tert sich Beck damit sogar Pluspunkte, trotz Schelte, wenn er dem arbeits­lo­sen Beschimpfer tat­säch­lich einen Job besor­gen kann.

Auch wenn sol­che Äußerungen bei Politikern unan­ge­bracht sind, so sind sie doch nur all­zu mensch­lich und das sind Politiker nach außen meist nicht.
Okay, Entgleisungen, wie sie sich bei­spiels­wei­se ein Peter Gloystein erlaub­te sind unent­schuld­bar. Becks Äußerung hat jedoch ins Schwarze getrof­fen und ist mei­nes Erachtens gerechtfertigt.
Sicher löst man allei­ne mit Körperpflege nicht die Arbeitslosigkeit. Für man­che ist dies jedoch sicher ein ers­ter Schritt aus die­sem Dilemma. Vorausgesetzt man will das überhaupt.

Daher sage ich eben­falls: waschen, schnei­den, „kle­ben”

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