Unmündig

Die US-Regierung ist ja bekannt dafür sich in das Weltgeschehen ein­zu­mi­schen oder die­sem qua­si den Stempel aufzudrücken.
Schade, daß die­se Einmischung nicht das Gegenteil recht­fer­tigt und sich die Welt in die Angelegenheiten der USA mischen darf.
Denn gera­de, wenn es um eine mög­li­che Amtsenthebung Bushs (Quelle: Telepolis) geht, könn­te das von inter­na­tio­na­lem Interesse sein.
Für die Demokraten mag für die kom­men­den Präsidentschaftswahlen ein tak­ti­scher Schachzug sein, um gegen die Republikaner anzu­ge­hen, doch für die Welt ist es ein Schuß durch die Socke. Denn ein sol­cher Antrag kommt grund­sätz­lich zu spät. Die Welt hat seit Bush erneut an vie­len Ecken Feuer gefan­gen. Nein, die USA allei­ne ver­ant­wort­lich zu machen, wäre ver­mes­sen, doch hat sie (wie so oft) wesent­lich dazu beigetragen.

Allerdings, was will man von einem Land erwar­ten, in dem unter ande­rem Vierjährige der sexu­el­len Belästigung beschul­digt wer­den (Quelle: Spiegel Online) und das offe­ne Tragen von Waffen teil­wei­se zur Tagesordnung gehört.

Okay, das ist nichts Neues. Doch haben es wohl immer noch nicht alle begriffen.
Normalerweise soll­te man die USA aus allen welt­po­li­ti­schen Ämtern ent­he­ben, denn nicht nur außen­po­li­tisch, son­dern auch im Lande bekle­ckern sich die Amis nicht mit Ruhm.

Da fragt man sich: Ist das der gro­ße ame­ri­ka­ni­sche Traum?
Es hat sich aus­ge­träumt. Wacht end­lich auf. Auch Ihr, die den USA soviel Bedeutung gebt.
Das hat Amerika nicht verdient.

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