Adventskalender für die Hosentasche

Zumindest scheint dies der Hintergedanke des „Spasskassen“-Marketings gewesen zu sein, als sie den handlichen Adventskalender erdachten und an die Kunden verteilten.
Doch da die Verpackung zusammen mit den darin befindlichen Schokolinsen eher wie Tabletten aussehen, sollte man sich lieber zweimal überlegen, ob dies für Kinder geeignet ist.

Wahrscheinlich waren die Herrschaften, die diese Idee hatten selbst unter Einfluß moderner Pharmazeutika. Zumindest haben diese Damen und Herren sicher keine Kinder, sonst wäre Ihnen das vorher klar geworden.
Denn es wird Eltern nach Weihnachten schwerfallen, den Kleinsten klar zu machen, daß Mamas Anti-Baby-P(ast)illen, Omas Herzkasper-Dragees oder Papas Viagra-Liebesperlen nicht aus süßer Schokolade und bunter Farbstoffglasur bestehen.

Na ja, so gesehen könnte man die Kleinen schon gleich zu zwar unfruchtbaren, aber potenten Ausdauer-Athleten züchten.
Aber bitte daran denken: jeden Tag nur eine.

(Fotos: CFK)

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