Crazy Killer (2)

Überall liest man über die Diskussion um das Verbot von „Killerspielen”. Alle sehen den Grund für sol­che Gewaltakte dar­in, daß 

Computerspiele Jugendlichen den schnel­len Sieg des Stärkeren [vor­gau­keln]”(Quelle: ZDF Heute)

oder wegen der 

wach­sen­den Gewalt in Filmen und Videospielen”(Quelle: ZDF Heute)

Leute, macht die Augen auf. Solche Dinge sind meist nur der Auslöser, aber nicht das eigent­li­che Problem.
Ich hal­te auch nicht viel von solch blu­ti­gen Egoshootern, doch besei­ti­gen deren Verbote nicht die Ursache.
Schaut Euch mal den sozia­len Hintergrund der betrof­fe­nen Jugendlichen an.

Warum spie­len die­se den gan­zen Tag sol­che Spiele?
Wieso kap­seln die­se Jugendlichen sich von ihrer Umwelt ab?
Woher kommt die­ser Haß auf andere?

Man wird so nicht gebo­ren und so etwas kommt auch nicht (nur) vom com­pu­ter­spie­len, inter­net­sur­fen oder filmeschauen.
Beim Emsdettener Amokläufer soll­te man sich mal die Familie anschauen.

Die Eltern sind schockiert?
Haben die nicht gese­hen, wie ihr Sohn auf­trat? Was er den gan­zen Tag tat?
Wie kann es sein, daß ein Jugendlicher ein­fach so mit Waffen posiert und vor allem: wie kommt ein Jugendlicher an sol­che Waffen?

Macht end­lich die Augen auf und benutzt sie vor allem einmal.
Hinterher scho­ckiert zu sein reicht nicht, wie man sieht.

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