Na, alte Krabbe, gerade aus’m Urlaub zurück?

Wer möchte gerne neun Wochen alte Tiefseekraben essen?

Dies kann man bald tun, wenn man sich „Scottish Island Scampi“-Cocktail als Delikatesse gönnt.
Denn die werden laut des Artikels bei Spiegel Online nun nicht mehr in Schottland gepult, sondern in Thailand.
Müssten die dann nicht besser „Thailand Island Scampi“ heißen?

Na gut, auch andere Länder, wie Deutschland schicken ständig Frischware durch die Welt, um sie billig ent- und verpacken zu lassen. Doch ist es schon ein Unterschied, ob ich 10 oder 63 Tage alte Krabben auskotze.
Immerhin wird die Umwelt (in Schottland) geschont, da weniger Wasser verbraucht wird, finden in Thailand viele „junge“ und motivierte Krabbenpuler wieder Arbeit und insgesamt 600 Tonnen Krabben können sich neun Wochen die Sonne Thailands auf den Panzer scheinen lassen.
Schön eincremen nicht vergessen und lasst die Thai-Mädchen zufrieden.

Ach ja, daß dafür einige „wenige“ Angestellten bei „Young’s“ sich neue „Herausforderungen“ auf dem schottischen Arbeitsmarkt suchen müssen, die Kohlendioxidbilanz der Atmosphäre durch die rumschippernden Frachter wieder etwas „verbessert“ wird und womöglich einige Tonnen Kotze pro Jahr den Gully runtergespült werden, das nur so am Rande.

Guten Appetit.

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