Schussel-Steuer

Mal im Ernst.
Wer ist schon frei­wil­lig bereit dem Finanzamt eine Einzugsermächtigung zu erteilen?
Nicht ohne Argwohn und Zähneknirschen.

Doch ich hab’s getan. Ja, mir blieb nichts ande­res übrig.
Ich habe näm­lich schon wie­der ver­ges­sen die Kfz-Steuer zu über­wei­sen und prompt Säumniszuschläge bekommen.

Wer hat da gelacht?
Garantiert trifft mei­ne Schusseligkeit auf min­des­tens die Hälfte aller Autohalter zu.
Mir soll einer was ande­res erzäh­len. Der lügt.

Aber das ist alles Masche. Seit Abschaffung der obli­ga­to­ri­schen Erinnerung an die Abgabe der Steuer vor ein paar Jahren, ver­dient der Staat sicher dop­pelt an der Kfz-Abgabe.
Nämlich durch die Einsparung der Erinnerungschreiben und durch die damit auf­kom­men­den Säumniszinsen.
Okay, okay, abzüg­lich der Kosten für die Mahnschreiben, doch blei­ben sicher noch genug, die sich ein zwei­tes Mal mah­nen lassen.
Ohne Absicht ver­steht sich.
Und dann kostet’s erst rich­tig Asche.
Wehe dem, der dann immer noch nicht zahlt/zahlen kann/zahlen will. (Unzutreffendes bit­te streicheln!)

Nicht mit mir. Soll der Fiskus doch das Geld jedes Jahr so vom Konto ein­strei­chen. Warum nicht gleich das Gehalt der Erwerbstätigen nur noch über das Finanzamt aus­zah­len. Das Gehalt bekommt das Finanzamt direkt von den Arbeitgebern und ver­rech­net dann gleich mit aus­ste­hen­den Steuern.

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