Frei nach Adam Riese

Aufgepasst!
Folgende Matheaufgabe soll gelöst werden:
Auf einer 200g-Packung „Westfälische Cervelatwurst” von Kemper kann man fol­gen­den Hinweis lesen: 

100g Cervelatwurst wur­de her­ge­stellt aus 114g Fleisch.
An sons­ti­gen Zutaten (ohne nähe­re Mengen- oder Gewichtsangaben) sind ent­hal­ten: Kochsalz, Dextrose, Gewürze, Milchzucker, Glucosesirup, Zucker, Antioxidationsmittel: Ascorbinsäure, Konservierungsstoff: Natriumnitrit, Raucharoma und vor allem kön­nen „Spuren” von Senf ent­hal­ten sein. (Anm.: Also, Allergiker auf­ge­passt. Wenn Euch die Zuckerstoffe oder die Konservierungsstoffe nicht schon umge­hau­en haben.) 

Wenn Ihr die­se Aufgabe auf­merk­sam durch­ge­le­sen habt und die Allergiker unter Euch nicht bereits vom Lesen ins Sauerstoffzelt müs­sen, könnt Ihr sicher fol­gen­de ein­fa­che Fragen beantworten:

  1. Wo sind die rest­li­chen 14g Fleisch geblie­ben? (bzw. 28g, denn es sol­len ja 200g Wurst ent­hal­ten sein!)
  2. Wieviel wie­gen die Zusatzstoffe ins­ge­samt nach dem mys­te­riö­sen Fleischschwund?
  3. Wieviel Geld wird dem Käufer die­ser Wurst für zusätz­li­che vir­tu­el­le 28g Fleisch abgeknöpft?

Im Ernst: der Hinweis klingt für mich so wie „Lieber Kunde, Du bekommst zwar nur 100g Wurst, aber wir haben dafür 114g Fleisch ver­braucht, daher müs­sen wir Dir lei­der die 14g auch in Rechnung stel­len. Aber mache uns kei­nen Vorwurf, wir haben es ja deut­lich les­bar drauf­ge­schrie­ben und wir sind fein raus.

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