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24. Türchen: Frohe Weihnachten und guten Rutsch

Ich möchte keine großen Worte machen.
Ich möchte mich jedoch bei allen treuen und neuen Lesern meiner Beiträge hier, im PhotoBlog und bei CFK ONE bedanken. Für jede Art Feedback, die ich bekam.

Einen besonderen Dank schicke ich an meine lieben Follower bei Twitter, die bisher geblieben sind, auch wenn ich nicht allen zurückfolgen kann und sie dennoch meinen Stuss ertragen.

Auch in 2012 wird es hier munter weitergehen, wie und was, das wird sich zeigen. Pläne sind dazu da, umgeworfen zu werden. Deswegen mache ich einfach ungern welche.

Ich freue mich sehr, wenn Ihr wieder dabei sein wollt und ich hoffe, dass ich Euch nicht enttäuschen werde.

Ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Euer CFK

22./23. Türchen: Endlich Urlaub

21. Türchen: Das verlorene Wissen

Heute ist Heilig Abend.”, seufzte der alte Mann.
Ich schaute ihn verduzt an. „Heilig Abend ist am 24. Dezember.”, korrigierte ich ihn.
Mit einem Lächeln erwiderte er: „Nein, mein Junge. Für mich ist es heute. Denn heute ist Wintersonnenwende.” Ich musste ziemlich große Augen gemacht haben, denn sein Lächeln wurde zu einem heiseren Lachen.
„Was ist denn eine Wintersonnenwende?”, fragte ich ihn.
„Es ist etwas, dass die Menschen früher, sehr viel früher als ein wichtiges Ereignis dieser Welt begriffen. Es markiert unseren Winteranfang. Aber es bedeutet auch, dass die Zeit der Dunkelheit überwunden ist. Dies zu wissen war für die Menschen einmal lebensnotwenig.
Für Dich ist dies womöglich eine unwesentliche Kleinigkeit, die jedoch sehr wahrscheinlich eines der unzähligen Dinge ist, die unsere Gesellschaft heute erst soweit gebracht hat.
Es sind nicht die großen Errungenschaften mit denen wir uns heutzutage gerne umgeben. Es sind profane Ereignisse und Tatsachen, die die Welt ausmachen.” Sein Blick wurde traurig. „Ich sehe immer mehr Menschen, die kein Bewusstsein aufbringen für alles, was die Welt prägte und auch heute noch umgibt.
Interessiere Dich für das vermeintlich Unwesentliche und richte Deinen Blick häufiger darauf. Die Welt ist wunderbarer, als Du Dir vorstellen kannst. Aber nicht nur im Offensichtlichen, sondern vielmehr im Unscheinbaren. Nimm es nicht als selbstverständlich, dass wir da sind, wo wir sind. Lerne zu verstehen, warum es so ist. Lass Dich von dieser egomanen und hektischen Gesellschaft nicht mitreißen. Bleibe hin und wieder stehen und lerne wieder zu fragen, zu sehen und zu staunen.„
So ließ er mich stehen. Nachdenklich.

Heute weiß ich, was die Wintersonnenwende ist und ahne, was es den Menschen einmal bedeutet hatte. Für mich bedeutet es, sich zu erhellen, hinzuschauen und zu staunen. Und sei es noch so unwesentlich.