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Fedi unn Zwibbelkuche

Es gibt mindestens drei gute Gründe den Herbst zu lieben.

Das eine sind die Farben des Herbstlaubs bei tiefstehender Sonne und noch moderaten Temperaturen. Das andere, inbesondere für Rheinhessen, sind Federweißer und Zwiebelkuchen.

Auch wenn wir nicht den typischen Zwiebelkuchen mit Eipampe, sondern eher eine Art Flammkuchen zubereiten, ist dies immer wieder etwas worauf man sich das ganze restliche Jahr freuen kann.
Man muss es nicht mögen. Ich aber schon.

Ein neues Netz muss her

Was habe ich die Fresse voll von diesen halb– und nichtswissenden Idioten aus Wirtschaft und Politik, die mir „mein” Internet madig machen. Ja, irgendwie ist es mein Internet, das ich schon nutze und befülle bevor irgendeiner der oben genannten Schwachköppe überhaupt wussten, was das Internet überhaupt ist. Seit mind. 1993, dem Beginn des Internets in Deutschland, bin ich „online”. Nein, stimmt nicht. Sogar schon früher im sogenannten Mailbox– und im Fido-Net.

Und nun kommen solche Trottel, wie Friedrich, Kauder und viele andere daher und machen Gesetze für etwas, das sie nicht verstehen. Mal abgesehen, dass ich sowieso nicht überzeugt bin, dass Politiker schlechthin etwas kapieren.

Ja, es gibt eine Menge anderer Hirnamputierter, die dafür sorgen, dass Politiker mit ihrem dummdreisten Aktionismus das Netz noch mehr kaputt machen. Das Internet ist Tummelplatz für allerlei Tagdiebe, Räuber und organisierte Kriminelle. Doch bringen Verbote im Grunde genau das Gegenteil. Ein internationales Netzwerk kann nicht alleine von einzelnen Ländern reguliert werden. Außer Europa und Amerika möchten Zustände wie z.B. in China, wo das nationale Netz kontrolliert und restriktiert wird. Genau darauf laufen hiesige Maßnahmen und Ideen dieser Anfänger im Kabinett am Ende hinaus.

Aber womöglich wollen die das auch. Nur eben über den Weg „rechtsstaatlicher” Mittel, um am Ende alles legitimieren zu können.
Ich sehe ein, dass das Netz nicht gänzlich frei sein kann. Eben weil es viel Schindluder gibt und geben wird. Doch Restriktionen sind meines Erachtens fehl am Platz. Eine vernünftige Verbrechensbekämpfung und Maßnahmen gegen Mißbrauch des Netzes und deren Inhalte beginnt „offline”. Es sind Menschen, die Böses tun. Nicht das Netz ist böse. Und diese Menschen sitzen „vor” dem Rechner und nicht „im” Netz.

Politiker sollten endlich verstehen wollen, dass technische und gesetzliche Regulierungen bei genügend kriminellem Interesse nahezu problemlos umgangen werden können. Macht endlich Eure Hausaufgaben und gebt Euch Mühe das Netz und seine Technik zu verstehen und dann kommt mit vernünftigen Vorschlägen. Und vor allem setzt Euch mit Leuten zusammen, DIE davon etwas verstehen.

Aber ich habe wenig Hoffnung, dass das jemals besser wird. Alternative sehe ich in einem neuen und eigenständigen Netzwerk. Neben oder „unter” dem Internet. Eine Art „Subspace”. Ich denke, dass dies funktionieren kann. Ich bin auch überzeugt, dass es genügend kluge Köpfe gibt, die in der Lage wären dieses Netz aufzubauen. Und genügend Leute, die bereit wären mitzumachen. Dann würden diese Torfmützen von Politiker noch dümmer aus der Wäsche schauen.

Vielleicht gibt es so ein Netzwerk ja auch bereits. Wer weiß.

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