Endlich was gebacken kriegen

Brotbacken ist gleich zwei Dinge auf einmal: Entspannung und Genuss.

Für mich zumindest. Es ist extrem befriedigend, wenn man mit den eigenen Händen etwas produzieren kann, dass man fast täglich braucht und es auch noch der ganzen Familie schmeckt. Und es ist der Reiz zu erleben, wie aus ein paar vermeintlich banalen Zutaten etwas Großartiges entsteht.

Wer gerne Brot isst, ja Brot liebt, sollte es selbst versuchen.

No Knead Bread

 

Ich habe schon ein paar Rezepte und Varianten ausprobiert und war bisher im Grunde zwar zufrieden, doch noch nicht komplett überzeugt. Ein Brot zu backen ist nicht schwer. Ein gutes Brot zu backen eine Herausforderung. Ein galaktisch geniales Brot zu backen eine Kunst.

Das bisher beste Brot, das ich selbst gebacken habe, ist das No-Knead-Bread von Jim Lahey, Bäcker der Sullivan Street Bakery in New York. Aufmerksam wurde ich auf das Rezept durch den „Lecker macht Laune„-Blog von Irina, auf die ich über Rezeptknete gestoßen bin.

Ich empfand es zuerst als sehr ungewöhnlich, dass man den Teig nicht kneten soll, da gerade das Kneten wichtig für die spätere Struktur der Krume, das Innenleben des Brotes ist. Es sorgt normalerweise dafür, dass genügend sogenanntes „Klebereiweiß“ aus dem Mehl quasi „gepresst“ wird.

Doch Jim Laheys Brotrezept ist wirklich extrem easy, auch wenn es etwas Geschick benötigt, den sehr wabbeligen Teig zu hantieren.

Aber am Ende wird man von einem genial fluffigen und saftigen Brot mit krosser Kruste belohnt. Ich werde ganz sicher weitere Rezepte ausprobieren (vor allem wage ich mich schon bald mal an selbstgemachten Sauerteig), doch ist das No-Knead-Bread derzeit mein Favorit. Wer es selbst backen möchte, sollte Irinas Rezept Nr. 1 probieren.

Und jetzt entschuldigt mich, aber ich schmiere mir nun eine Butterstulle vom selbstgebackenen No-Knead-Bread. Hmmmm!

Kommentare

  • Das Brot sieht super aus! Vielen Dank für die Verlinkung :)
    Liebe Grüße,
    Irina