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Wer das nicht ernst nimmt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Urban Sunrise

Nicht auf fruchtbaren Boden fallen lassen

Ich möchte die­sen Blog eigent­lich nicht benut­zen, um mich an poli­ti­schen Ereig­nis­sen und Dis­kus­sio­nen zu betei­li­gen. Doch müs­sen ein paar Gedan­ken zum aktu­el­len Fall “Sar­ra­zin” aus mei­nem Kopf.

Herr S. pole­mi­siert auf eine Weise, die es schwer machen wird ihm Volks­ver­het­zung und Ras­sis­mus vor­zu­wer­fen.
Einen Groß­teil sei­ner Aus­sa­gen wer­den “unter­mau­ert” durch Zah­len, die ein “nor­ma­ler” Bür­ger nur schwer be– bzw. wider­le­gen kann. Die Inhalte des­sen bekom­men damit eine stär­kere Rele­vanz ins­be­son­dere für nicht weit­bli­ckende und unkri­ti­sche Men­schen.
Seine “bio­lo­gis­ti­sche Welt­sicht” könnte durch­aus Dreh– und Angel­punkt für eine wei­tere Klage gegen Volks­ver­het­zung sein, doch ist es zu vage, um dar­aus vor­schnell ein posi­ti­ves Ergeb­nis im Sinne frei­heit­lich den­ken­der Men­schen zu erhof­fen.
Hinzu kommt, dass sich die hie­sige Poli­tik in einer Zwick­mühle befin­det, da sie in der Tat die­sem Herrn bis dato zuviel Auf­merk­sam­keit gezollt hat. Ihn zie­hen zu las­sen birgt gefähr­li­ches Poten­tial, dass er genü­gend Befür­wor­ter um sich scha­ren könnte.
Ihn jedoch län­ger an jener Posi­tion zu behal­ten, könnte dem bis heute wie­der müh­sam gewach­se­nen Anse­hen Deutsch­lands gegen­über dem Aus­land unter Umstän­den schmerz­haft schädigen.

Es gibt bestimmt eine Menge Men­schen in Deutsch­land, die genauso den­ken, wie Sar­ra­zin es aus­zu­spre­chen wagt. Doch bedeu­tet das noch lange nicht, dass dies Rech­tens ist.
Nur weil eine genü­gend große Zahl an eine bestimmte Sache glaubt, ist diese noch lange nicht mit Gesetz und Ethik ver­ein­bar. Genau­so­we­nig wie vor rund 70 Jahren.

Jenes Gedan­ken­gut, wie es ein Herr Sar­ra­zin öffent­lich und ohne Skru­pel ver­tritt, steht nicht im Ein­klang mit jenem glo­ba­len Zusam­men­wach­sen der Men­schen. Sie ist aus mei­ner Sicht sogar schlicht­weg dumm.
So etwas darf auf kei­nen Fall auf frucht­ba­ren Boden fal­len, sonst sehe ich uns schnel­ler wie­der am Beginn eines dunk­len Zeit­al­ters, wie wir es nicht mehr haben dürfen.

Go into the Light

Ein deutscher Sommer

Som­mer läßt sein graues Band
wie­der flat­tern durch die Luft
als ein wohl­be­kann­ter Duft
den Weg in meine Nase fand.

Eine Weile ich träumte davon
Som­mer solle kom­men müs­sen.
Statt Harfe, ich hörte ein Glöck­chen­ton.
Der Som­mer war’s nicht, das Christ­kind­lein schon
Und es roch nach Äpfeln und Nüssen.

Frei nach Edu­ard Mörike (1804–1875) und Anna Rit­ter (1865–1921)

An all die Spam-Trottel da draußen.

Ich rufe es nach Spam-Land, Phishing-Island und Affiliate-Town aus und merkt Euch mal fol­gende Punkte. Denn ich brau­che Euch nicht, weil

  1. …ich weder Ste­her bei Por­no­pro­duk­tio­nen noch irgend­wie Testosteron-Bunker für arme Wit­wen bin und daher kei­nen dicken Pim­mel brauche.
  2. …mein Konto keine Wasch­ma­schine für Euere spe­cki­gen Dro­gen– oder Schmier­gel­der ist.
  3. …ich Euch Schwach­na­sen, die mir Erfolg andre­hen wollt, nicht ernst neh­men kann, da Euer Auf­tritt nur wenig erfolg­ver­spre­chend aus­sieht und ihr ein­fach Trot­tel seid, die wohl selbst auf so einen Schneeball-Rotz rein­ge­fal­len sind.
  4. …ich keine Twit­ter– oder Internet-Tipps brau­che, die mich bekann­ter und rei­cher machen. Ich BIN ein Teil des Inter­nets, seit es die­sen Scheiß gibt. Also erzählt mir kei­nen Stuß von dem ihr noch weni­ger Ahnung habt.
  5. …ich viel­leicht gar nicht erfolg­reich (in Eurem Sinne) wer­den will.
  6. …ich auf Eure tol­len hoch­ge­sto­che­nen Rat­ge­ber — wie ich abneh­men, groß wer­den, rei­cher wer­den oder Arsch­loch wer­den kann — gerne scheiße.
  7. …Ihr ein­fach die letz­ten Dep­pen seid.
  8. …es mir auch scheiß­egal ist, ob das sogar stimmt, was Ihr mir ver­sprecht. (Weil’s mit Sicher­heit sowieso Schwach­sinn ist.)
  9. …ich Euch ein­fach zum Teu­fel wünsche.
  10. So nun ist es mir woh­ler.
    Musste ich ein­fach mal loswerden.